Things That Make Me Happy I.

Allgemein
Walking into the kitchen late at night with the purpose of brewing me another 
cup of coffee. Nothing fancy, mind you, just the cheapest instant brand that 
dissolves in warm water. I take two teaspoons of coffee and sugar each and then 
quite a lot of milk and walk back to my room with my mug. It is somewhat special 
as I am usually not a coffee person; it makes me feel like there is purpose in 
what I'm doing, as if there is a reason why I pour coffee at midnight, it makes me 
feel structured. I only do that when I'm learning, not just so-so because I don't 
want to head to sleep just yet, but when I am doing stuff for University. 
Coffee is my special University drink, so to speak. I like that and while I 
boil the water and put everything in my mug, this makes me irrationally happy.

Irgendein Tag.

Allgemein

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Oder: random late night complaints.

Habe völlig vergessen,  welchen Tag wir haben. Jedenfalls mit schönstem Aprilwetter. Vorgestern im Tshirt, heute Schneeregen, bah.

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Ansonsten nichts Weltbewegendes zu berichten. Oh, außer Pancakes natürlich. Apfelpancakes mit Lemon Curd, ganz famose Erfindung.

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Des Weiteren finden derzeit mehr oder minder erfolgreiche Bastelprojekte statt. .. mal sehen, ob das vorzeigbar wird wenn fertig.

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Ausgedehnte Nachtspaziergänge sind auch ganz hübsch, solange das Wetter mitspielt.

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Unnützer Kauf btw. Auf allen anderen Tüten stand „Preis 10 € – Warenwert 15 €!“. Hab ich zu spät gesehen, dass dies hier nicht der Fall war. Ich nehme an, „Preis 10 € – Warenwert 5 €“ wäre aber auch keine sonderlich gute Verkaufsstrategie, von daher kann ich das verstehen. Beinahe. Drei olle Buttons kann ich mir, sollte ich jemals ein bisher ungekanntes Verlangen nach Buttons verspüren, tatsächlich auch selbst basteln. Gut, die Skyrim-Kette mit dem klassischen Symbol der Kaiserlichen ist ganz hübsch, aber in etwa so gut gearbeitet wie die Figuren, die man beim Bleigießen verfeuert. Naja, so der Burner (um im Wortfeld des Verbrennens zu bleiben) war die hobbitcon so oder so nicht, also wayne, dass noch ein bisschen mehr Geld für wenig Inhalt drauf ging.

Before your sadness turns to hate

Allgemein, Ars Musica

 

Good friends will part sometimes
That’s just the way it goes
Don’t waste your life
Banging on doors that have been closed

You’ve lived a little, loved a little
Tasted bitter heartache
You’ve got to just forget the ones who hurt you
For your own sake

You’ve laughed a little, cried a little
Now you know the dangers
You’ve seen so many faces once familiar
Turn to strangers

Walk through that open doorway

Before your sadness turns to hate

Evacuate – Miracle of Sound

Day XLIV

Allgemein, Daily

Manche Menschen kennt man von Kindesbeinen an. Sie sind immer die Souveränen, die, die ein Ziel im Leben spielend leicht finden, die, die den Ehrgeiz und den Willen dazu haben, etwas zu erreichen – die Anderen. Und dann stellt man irgendwie doch mal fest, dass sie nicht immer so stet sind, wie man sie sich vorgestellt hat – dass sie vielleicht manche Dinge ähnlich fühlen, wie man das selbst tut.

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Days XXXIX – XLI

Allgemein, Daily

Un coup de feu dans la nuit
Une douleur glaciale qui s’élance
La Foret soudain qui frémit
Puis s’installe le silence

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Tu te tiens là assourdie
Tu prononces la sentence
Le deuxième coup est parti
Et fait bientôt la différence

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Dans la Foret je te retrouve à l’heure opportune
Un rendez vous improvisé sous la lune
Sourires crispés, situation compliquée
Je sens ton souffle qui me frôle le coup
Un pistolet chargé me caresse la joue
Tu me dis „cette fois c’est moi qui joue“
Dans la foret la première détonation raisonne
Un coup de feu puis deux, mon corps qui frissonne
Puis doucement s’écroule

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Plus rien, plus un bruit
Personne n’a rien vu par chance
Pour moi maintenant c’est fini
Et tout le monde s’en fout, tu penses!

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Te voilà maintenant qui t’enfuis
Tirant ta révérence
La foret de nouveau frémit
Et je profite du silence

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Dans la Foret je te retrouve à l’heure opportune
Un rendez vous improvisé sous la lune
Sourires crispés, situation compliquée
Je sens ton souffle qui me frôle le cou
Un pistolet chargé me caresse la joue
Tu me dis „cette fois c’est moi qui joue“
Dans la foret la première détonation raisonne
Un coup de feu puis deux, mon corps qui frissonne
Puis doucement s’écroule

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La forêt – Lescop

Beware of insects.

Allgemein, Ars Musica

At first, you almost do not notice it – it starts out as a noise, barely audible, like the distant buzzing of a lazy fly.

As time passes, it slowly, unsuspiciously grows louder, comes a little closer to your ears, yet the insect does not touch you in any way.

But then, the harmless annoyance that may have made you think of light summer days and rancid smells changes gradually; you do not understand it at first, but the fly turns into a mosquito that occasionally takes a sip of your life liquid. It does not hurt and it is not yet strong enough to make you suffer; you feel nothing but an itch where it sat on you, so you put some cream on it and go on with your life.

Yet again, as you pretend the insect does not bother you so very much – after all, it is still so much smaller than the whole of you, it does not even compare to any of the pieces you are made of in size or weight and therefor, you should not feel obligated to pay attention to it -, it transforms anew.

Maybe the new-born wasp stings the spots the mosquito touched before and you do not understand there is a difference at first; you will only feel the change once you casually scratch, expecting this action to relieve you from the itch, but instead it will bleed and swell. This wasp puts red marks all over you and as much as you try to avoid it, be it by swatting, running from it or applying antrycide lavishly all over your bruised self, you can no longer pretend that you do not mind and do not care.

Because it hurts and you care.

If it is a particulary nasty insect, it may even shed its skin once more and evolve into something else, something that is bigger, something that is fit to attack the pieces of your self. Now – is it the insect’s fault? Or is it your responsibility to deal with it because you are the one bothered by it?

Day XXXI

Allgemein, Daily

Dinge sind aufzuholen.

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XXXI – Lernen. Hrmpf

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Day XXX – zur Tattoomesse gefahren und dann im Sonnenschein auf der Terrasse über der Stadt asiatisch gespeist. Hübsch!

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Nicht vorhandenes Geld für nutzlose Schönheiten ausgegeben.

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Day XXIX – Dogsitting für den Flunderhund, der immer breitbeinig liegen muss.

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Day XVII – mit Menschen gekocht, getrunken und dann bis in den Sonnenaufgang spaziert. Auch erstaunlich hübsch.

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Frühlingshimmel.

Day XXIV

Allgemein, Daily

Ist heute Tag 24? Weiß ich gar nicht. Habe eben den Menschen aus dem Zimmer nebenan dazu gezwungen bewegt, sich für nen Moment von seinen kochenden Nudeln auf dem Herd wegzubewegen und mir stattdessen dabei zu helfen, den verstopften Abfluss im Bad abzumontieren. Nach einer Backpulver-Essig-kochendes Wasser-Schlacht sind meine Hände schrumpelig und stellenweise etwas verbrannt, aber dafür läuft das Wasser wieder ab. Yay.

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Gestern in Bielefeld gewesen. Natürlich ist das nur das, was ich jetzt sage, damit man nicht weiß, wo ich wirklich war – Bielefeld gibt es ja schließlich gar nicht… ha ha ha. Mit einer Dame gebacken. Etwas von der Vorlage (Meer, Strand, Schwimmreifen) abgewichen. Stattdessen sonnen sich hier drei Schweinchen mit Crystal Meth auf einer Wiese.

Heute in der Bahn hatte ich einen etwas nostalgischen Moment. Passiert mir recht selten, also nicht die Phasen, sondern dass ich dann tatsächlich auch darüber schreiben will – aber ich dachte mir, wenn schon, dann kann ich das auch mal auf den Blog klatschen.

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Manchmal vermisse ich es, in der Pubertät zu sein. Said no one ever. Also, außer mir jetzt Ich erinnere mich daran, dass ich mich sehr oft über total bescheuerte Kleinigkeiten aufgeregt habe und dass meine Stimmung jeden Moment in die eine oder andere Richtung kippen konnte, da reichte schon ein Werbelied für. Geht heute immer noch, aber bei Weitem nicht mehr in der Intensität wie damals. Wenns mir beschissen ging, dann aber richtig. Und vor allem denke ich öfter mal an die Gelegenheiten, bei denen ich im Haus die Krise bekommen habe. Dann wurde mir alles zu viel, der Himmel fiel mir buchstäblich auf den Kopf, die Wände rückten auf mich zu und ich hab mein Leben gehasst. Aber nicht, weil wirklich einfach alles so scheiße war, sondern weil ich einfach mehr wollte vom Leben. Ich wollte raus aus der Kleinstadt, in der ich geboren wurde, ich wollte mich lebendiger fühlen, wollte das Außergewöhnliche erleben. Hab ich mir mittlerweile halbwegs erfüllt, aber je älter man wird, desto weniger ist neu und aufregend; vielleicht, weil man kleinere Träume hat, weil man merkt, dass manche Dinge eben unrealistisch sind („life is no fairytale. If you lose your shoe at midnight, you’re drunk“). Ich bin jetzt eigentlich kein total abgeklärter Realist, ich hab immer noch Träume und Wunschvorstellungen; nur vielleicht ahne ich heute, im Gegensatz zu meinem überenthusiastischen Teenager-Ich, dass sich die meisten davon eventuell nicht erfüllen werden. Oder vielleicht liegt diese gewisse Ernüchterung auch daran, dass die Welt schrumpft, wenn man selbst wächst. Wenn ich darauf Lust habe, naja, dann buche ich mir halt einen Flieger und mache Urlaub, und ich muss Mama und Papa nicht mehr um ihre Erlaubnis bitten (also in der Theorie funktioniert das zumindest. Wenn man Geld zu viel hat. Aber you know what I mean-?).

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Ich höre jetzt schon ein bisschen die Menschen, die mir blöden Pessimismus vorwerfen. Oder Verkopfung. Vielleicht auch Spießigkeit  dass ich das Kind in mir verloren habe und nunmehr zur grauen Masse desillusionierter Erwachsener gehöre, die ihr Leben in Grautönen verbringen. Ich weiß nicht, ob das bei mir der Fall ist. Vielleicht. Obwohl ich nicht unbedingt als „erwachsen“ von mir sprechen würde – bleibt im Umkehrschluss aber natürlich die Frage, ob das innere Kind auch gleich „kindisch“ ist. Jedenfalls beneide ich die Leute, die von sich behaupten, im Inneren Pipi Langstrumpf geblieben zu sein, ein bisschen. Und halt Pubertäre. Aber die nur um die Fähigkeit, tief begeistert zu sein – oder auch einfach alles vertieft zu empfinden, ein bisschen so, als sähen sie Gefühle durch ein Vergrößerungsglas. Und darum, dass sie die Zukunft wie einen einzigen großen Knall betrachten, der sie irgendwann nach der Schulzeit ganz sicher überfallen wird und dann alles sofort anders und besser macht. Wie die Reise nach Oz/ Nimmerland/ Narnia. Das ist eigentlich ein sehr treffendes Bild – die Begeisterung für eine Art von Wunschdenken, die vermutlich eher nicht echt wird. Eigentlich schade, dass man slche Dinge verliert.

Day XVIII

Allgemein, Daily

06:54. Die Nachbarn oben beschließen, einen Nagel in die Wand zu hämmern.

07:20. Auf der Straße ertönt ein lautes Piepen. Vermutlich ein Abschleppwagen. Zwei Männer brüllen sich die nächsten fünfzehn Minuten lang gegenseitig an; einer schiebt das Kernproblem – was auch immer das sein mag, ich bin müde und würde lieber weiter schlafen, als mich damit zu beschäftigen – auf einen „Blödhammel“.

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11:15. Ein Handwerkermensch kommt und installiert formschöne neue Rauchmelder. Mit Magnet. Mhm, aha. Immerhin hat er unseren Schrein im Flur gesehen und das flauschige Häschen korrekt identifiziert, das fand ich sympathisch.

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Ja komm, das musste jetzt mal mit nem klischeehaften Schwarz-Weiß-Rauschen-Filter gemacht werden.

12:00. Ich bereite mich auf die Nachhilfe nachher vor.